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Kaum aufgeblüht, ist die Mohnblume auch schon verblüht. An heißen Tagen geht dies besonders schnell. Die roten Blütenblätter fallen und zurück bleibt ein Fruchtknoten, der mit einem samtigen Deckel dicht schlossen ist. Waren die Hummeln fleißig, wächst in diesem Fruchtknoten die Saat fürs nächste Jahr heran. Das dauert einige Wochen. Dabei trocknet die Saat, die Kapsel und ihr Deckel bis nur noch ein brauner Fruchtköper übrig bleibt, der rasselt, wenn man ihn schüttelt.
Unter dem eingetrocknetem Deckel, der hier noch wie eine Spinne aussieht, entstehen kleine Löcher. Dort hinaus müssen die Samenkörner entweichen. In freier Natur sorgen heftige Stürme dafür, dass Mohn weit weg geschleudert wird.
Im Garten will der Gärtner das zumeist vermeiden und schneidet das Verblühte ab. Auch weil Türkenmohn sich leichter durch Teilen der Mutterpflanze vermehren lässt. Doch beim Klatschmohn oder beim Schlafmohn herrscht das gleiche Prinzip. Deswegen heißt es ja auch: Einmal im Garten, immer im Garten.


Und was sagen Sie dazu?

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Das hat geklappt. Vielen Dank.