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Mittelfranken ist berühmt für seine Karpfen. Ihretwegen reihen sich Fischweiher wie Perlen an einer Schnur durchs ganze Land. Die Weiher sind oft mit einander verbunden, so dass das Ablassen der Teiche im Herbst quasi wie am Schnürchen funktioniert. Das Ziel der Schlammschlacht: Abfischen der dicken Spiegelkarpfen und danach gibt’s wieder frisches Wasser für alle Teiche.

Manche Fischwirte denken bei aller Liebe zu den Fischen manchmal auch an die Schönheit der Natur und lassen heimischen Bewuchs am Ufer zu. Was für ein Glück. So finde ich da und dort noch immer diese hübschen Wasser-Schwertlilien. Ihre dottergelben Blüten lachen mich Anfang Juni schon von weitem an und führen mich zu den entlegensten Weihern in naher und ferner Nachbarschaft.



2 comments

  1. 06.06.2008 at 15:43 Rolf Kaul

    Danke für deine poetischen Kommentare.
    Bei diesem Blumenbild ist mir Henri Cartier-Bresson mit seiner Aussage eingefallen: Um der Welt Bedeutung zu verleihen, muss man sich in den Ausschnitt, den der Sucher begrenzt, einbezogen fühlen. Das gelingt dir sehr oft!

  2. 06.06.2008 at 21:33 Fiona

    Das hast du aber schön gesagt.

Und was sagen Sie dazu?

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Das hat geklappt. Vielen Dank.