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Die blaue Phase hat im Garten begonnen. In den Beeten leuchtet ein Meer aus blauen Traubenhyazinthen und malen einen perfekten Hintergrund für Tulpen und Narzissen.

Traubenhyazinthen, auch Muscari genannt, sind Zwiebelblumen, die sich im Garten rasend schnell vermehren. Ihr zuliebe geht Mutter Natur wirklich verschwenderisch mit ihren Ressourcen um.


Traubenhyazinthen verwildern gerne

Blaue Muscari treiben (leider) bereits Ende August neue Blätter und je nährstoffreicher der Boden, desto üppiger das Grün. Im Laufe der Jahre bilden sich dichte Bestände und das wird im Herbst mitunter zum Problem. Weil die überwucherten Beete schlecht zu bearbeiten sind.

Wer das nicht will, gräbt Traubenhyazinthen nach der Blüte aus, lagert sie den Sommer über im dunklen Keller und setzt sie erst Ende Oktober hübsch verteilt in den Garten. Am besten rund um Tulpen und Narzissen oder unter ausladenden Rosensträuchern und vor einer Blütenhecke. Je später die Zwiebeln in die Erde kommen, desto besser. Ist es ein langer warmer Herbst, treiben die Traubenhyazinthen sonst wieder vorzeitig aus.

Verschenken Sie das blaue Frühlingswunder an Ihre Gartenfreunde

Bleibt noch die Frage, was mit überschüssigen Blumenzwiebeln zu tun ist. Ganz einfach: Die kleinen Brutzwiebeln kommen entweder auf den Kompost (und erscheinen so irgendwann doch wieder im Garten) und die mittelgroßen Blumenzwiebeln verschenken Sie an Nachbarn oder Freunde. Und nur die dicksten Blumenzwiebeln behalten Sie selbst.


Und was sagen Sie dazu?

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Das hat geklappt. Vielen Dank.