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Wühlmäuse mögen keine Kaiserkronen

Es gibt Gärtner, die pflanzen Kaiserkronen nur der Wühlmäuse wegen. Angeblich soll der strenge Geruch der Kaiserkronen die lästigen Nager vertreiben. So jedenfalls preisen es manche Gartenversender an.

Richtig ist: Wühlmäuse lassen Kaiserkronen in Ruhe und nagen eben zwei Meter daneben weiter. In einem gemischt und reich besetzten Blumenbeet findet sich für die lästigen Nagetiere leider immer was zu fressen. Sie stören sich auch nicht weiter an den Plastikkörbchen, die angeblich Tulpenzwiebeln schützen sollen. Darüber können die Nager nur lachen. Es ist für sie doch ganz einfach, sich von oben den Weg ins Tulpenzwiebelkörbchen zu bahnen. Und durchgebissene Plastikkörbe habe ich auch schon erlebt.


Was wirklich gegen Wühlmäuse hilft

Das einzige was gegen Wühlmäuse tatsächlich hilft ist ein reges Gartenleben. Eine Gärtnerin, die im Garten täglich nach dem Rechten schaut und dabei überall mal die Hacke durchzieht oder zumindest mit Unkrautstecher zugange ist. Spielende Kinder, kläffende Hunde und jagende Katzen sind ebenso wirksame Hausmittel gegen das elende Mäusepack. Ich habe mich, mangels Hund, Katz und kleinen Kindern, für die erste Lösung entschieden. Zumindest in der Gartensaison funktioniert das recht gut.

Kaiserkronen sind ein echtes Highlight im Frühlingsgarten

Trotz alledem sind Kaiserkronen die Attraktion im Blumenbeet. Sie wachsen im April unglaublich schnell in die Höhe und blühen dann auf etwa ein Meter zwanzig Höhe. Dabei überragen und begleiten sie Tulpen und Narzissen um Längen und präsentieren sich so als wahrhaft kaiserliche Hauptdarsteller im Frühlingsbeet.

Kaiserkronen faszinieren aus ganz verschiedenen Perspektiven. Auf den ersten Blick scheinen sie steif und durch das Orange ihrer Blüten ein wenig aus der Mode gekommen zu sein. Jedoch lohnt es sich sehr, Blätterschopf, Krone, Knospen und Blüten aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten. Zum Vorschein kommen geheimnisvolle Dschungel und wundersame Blätterspiele, wie hier zu sehen ist.


2 comments

  1. 18.04.2010 at 08:06 Rolf

    Hihi, in der Vorschau dachte ich, das sind Gelbe Rüben 😉
    Sehr schön gefällt mir die Reduktion auf zwei Farben. Hast Du wieder prima gemacht Fiona.
    Ciao
    Rolf

  2. 18.04.2010 at 08:29 Fiona

    Danke Rolf. Karotten zu sehen, geht ja noch. Ich hab‘ da noch ein Knospenbild auf der Festplatte, das verursacht noch ganz andere (pikantere) Assoziationen.

    Auf jeden Fall hat dieses grün-orange Farbenspiel in meinem Garten einen Seltenheitswert.

Und was sagen Sie dazu?

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Das hat geklappt. Vielen Dank.