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Wer die Japanische Herbst-Anemone im Garten hat, muss aufpassen wie ein Schießhund. Das ist kein Scherz. Denn die Schöne  ist eine Frohnatur mit enormer Wuchskraft. Wo sie sich einmal eingenistet hat, will sie so schnell nicht mehr weg. Ähnlich wie Löwenzahn besitzt die Japanische Herbstanemone enorm lange Wurzeln. Reißt beim Ausgraben nur ein Stück ab, wächst daraus eine komplett neue Pflanze. Und Sie können sich absolut sicher sein, dass beim Graben IMMER ein Wurzelstück in der Erde bleibt!

Japanische Herbst-Anemonen sind für (aufgeklärte) Gartenanfänger geeignet

Es soll Herbst-Anemonen-Sorten geben, die sich angeblich im Garten manierlicher verhalten. Nur bis in meinen Garten haben die es leider noch nicht geschafft. Dabei sind Herbstanemonen an sich dankbare und auch hübsche Stauden. Wachsen in jedem, nicht zu trockenem Boden, vertragen Sonne, Schatten und alles dazwischen, blühen wochenlang und sind praktisch immer frei von Krankheiten oder Ungeziefer. Im Grunde die ideale Staude für Gartenanfänger und solange genügend Platz im Garten vorhanden ist, könnte man die Herbst-Anemone auch gewähren lassen.  Dumm nur, dass sie gerne andere Stauden im Beet bedrängt oder gar vertreibt. Selbst vor Rosen macht sie nicht Halt. Das Beste wird sein, die Schöne wächst hinter Gittern. Eine stabile und tief reichende Wurzelsperre wie man sie sonst für Bambus verwendet, sollte fürs Erste genügen.


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