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Eine Tulpe mit Signalwirkung.

Aus unerfindlichen Gründen liegt eine signalrote Tulpe mehr im Beet, als dass sie steht. Dabei scheint sie Besucher direkt anzusehen, wenn diese die Gartentreppe rauf zum Eingang gehen. Traubenhyazinthen setzen zum Rot der Tulpe gekonnt ihren dunkelblauen Kontrapunkt.

Signalrote Tulpen und ihr belebendes Kontrastprogramm

Ein Tulpenbeet darf alles, nur nicht langen. Während im großen Tulpenbeet dieses Jahr traute Harmonie zwischen Violett, Rosa und Weiß vorherrscht, mutet das obere schmale Beet heuer unfreiwillig kontrastreich an. Einige letztjährige Tulpen sind augenscheinlich ausgeblieben und die übrigen Zwiebelgewächse befinden sich plötzlich in ungewohnter Pflanzengemeinschaft mit starken Konkurrenten. Doch egal: Tulpen dürfen das. Sie dürfen brav und sie dürfen genauso gerne frech und übermütig sein. Dürfen ihr lautes Rot vor sich her tragen und sich auch quer übers Beet legen, wenn sie so den Platz an der Sonne besser erreichen. Tulpen sind einfach so. Sie wachsen immer dem Licht entgegen, auch in der Vase. Da wie dort überholen sie ihre Nachbarn deswegen stets um Längen, drängeln sich in den Vordergrund und geben erst im allerletzten Moment auf. Wenn überhaupt. Denn am liebsten ist es ihnen ja, sie bleiben bis in den Sommer auf eigenen Füßen an ihrem angestammten Platz im Beet. Tanken Energie, lagern sie in ihrer dicken Zwiebel ein und machen erst dann den sterbenden Schwan.


Weitere Blumenbilder mit Tulpen im Beet


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