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Samtrote Taglilie verführt im ersten Morgenlicht

Sie ist im Garten nicht zu übersehen. Die großblütige Taglilie steht mitten im steilen Staudenbeet und hält Hof. Geladen sind Bienen, Schwebfliegen und allerlei andere Insekten. Sobald die Schöne sich entfaltet hat, herrscht ein Betrieb wie an einem internationalen Flughafen. Das Leben einer einzelnen Taglilienblüte ist zu kurz, um sich lange mit Nebensächlichkeiten aufzuhalten.

Die großblütige Taglilie braucht Raum, um sich zu entfalten

Im Gegensatz zu kleinblütigen, niedrigen Taglilien, die überall im Vordergrund einer Mixed Border, im Topfgarten und auch zwischen den Reihen Platz nehmen können, brauchen großblütige Taglilien mehr Raum und Abstand von anderen Pflanzen, um sich im Beet in ihrer vollen Schönheit zu präsentieren. Einen guten Meter sollten sie dabei schon mindestens haben, gerne auch zwei, sobald sich mit den Jahren ein mächtiger Horst entwickelt hat. Mitten drin erscheinen dann auf hohen, stabilen Stielen ein Meer mit Blüten, die Sie am besten jeden Abend ausputzen.


So bleibt jede Taglilie auch nach der Blüte schön in den Herbst

Der Horst selbst besteht aus grasartigen Blättern, die allerdings im Laufe des Julis oft schon verwelken und nicht mehr schön aussehen. Die gute Nachricht daran ist: Nach der Blüte kann alles radikal und bodennah ab. Zögern Sie nicht, sondern schneiden Sie einfach alles ab. Düngen Sie danach einmal mit flüssigem Blumendünger oder mit organischem Staudendünger nach Packungsvorschrift, wässern Sie einmal gründlich und warten Sie ab: Binnen weniger Tage treibt auch die großblütige Taglilie wieder von Grund auf komplett neue. Sattgrüne, gesunde Blätter, die den Rest des Sommers bis zum Frost wie elegante Gräser aussehen und im Staudenbeet vorzüglich Akzente setzen – ganz ohne weiter daran Hand anzulegen. Großblütige Taglilien sind eben sehr praktische Stauden und dabei wunderschön anzusehen, so wie diese samtrote Taglilie.

Blumenbilder mit Taglilien


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Das hat geklappt. Vielen Dank.