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Mitten im Röckchen blitzen goldene Speerspitzen, kreisrund aufgestellt und bereit, mit aller Macht ihr Innerstes aus den prall gefüllten Sternenköchern zu schleudern. Das Warten auf Bienchen kann bei Schmuckkörbchen wundervoll sein. Grund genug, diese hübsche Sommerblume im eigenen Garten anzubauen. So geht’s:

Schmuckkörbchen sollten in keinem Blumengarten fehlen

Es gibt wohl kaum eine weitere Sommerblume, die so einfach zu ziehen ist, wie das Schmuckkörben, auch Cosmea oder Cosmos genannt. Man bekommt es zwar im Mai auch vorgezogen in großen Töpfen im Gartencenter aber unter uns gesagt: Viel preiswerter ist es, ein Samentüte der Cosmea zu erstehen. Es gibt verschiedene Sorten mit gefüllten und ungefüllten Blüten und neuerdings nicht nur in Rosa, Purpur und Weiß, sondern auch in zartgelben Tönen.


Die Anzucht der Cosmeen ist kinderleicht

Schmuckkörbchen können in Topfpaletten vorgezogen werden, müssen aber nicht. Es genügt vollkommen, im Mai den Samen an Ort und Stelle im Garten zu verteilen. Die Sämlinge gehen bei guten Bedingungen (warm und feucht) binnen weniger Tage auf und sind an ihren gefiederten Blättchen ganz einfach und sicher zu erkennen. Oft säen sich Cosmea auch ganz von alleine aus. Wer Ende Mai bis Juni irgendwo gefiederte Sämlinge findet, die entfernt wie Dill aussehen, und wer im Vorjahr Cosmeen im Garten hatte, weiß sofort Bescheid.

Sämlinge des Schmuckkörbchens lassen sich auch leicht versetzen, falls mal irgendwo zu viele zu dicht stehen und auch in nicht zu kleinen Pflanzkübeln stehen sie gut.

Je länger der Sommer dauert, desto wichtiger wird allerdings das Stäben. Denn je höher das Schmuckkörbchen wächst, desto leichter kann ein Sommergewitter die Schöne umlegen. Dagegen helfen beizeiten gesteckte Haselzweige oder Bambusstäbe. Sie verschwinden im Laufe des Sommers bald unsichtbar zwischen dem dichten grünen Blätterkleid der entzückenden Sommerblume.

Weitere Blumenbilder mit dem verspielten Schmuckkörbchen


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Das hat geklappt. Vielen Dank.