m

Die wilde Akelei braucht keine spezielle Einladung. Sie fliegt an, schaut sich um und wenn es ihr gefällt, bleibt sie – meistens für immer.

Mutters spät entdeckte Liebe zu wilden Akelei

Beim Spaziergang rund um den Kirchturm gibt es immer etwas zu entdecken, beispielsweise schöne Blumen. „Ganz andere als in der alten Heimat,“ schwärmt Mutter gerne, und nimmt deswegen gerne mal ein Schüppchen zum Spaziergang mit. So eine schöne wilde Akelei sollte fortan auch in ihrem Garten blühen.


Wer Akeleien kennt und vielleicht sogar im Garten hat, ahnt, was kommt: Die Akelei war keineswegs davon zu überzeugen, mitzukommen. Saß sie doch gut an ihrem Platz am Wegesrand und krallte sich mit halbmeterlangen Wurzeln fest in den steinharten Boden.

Aus der Staudengärtnerei brachte Mutter sich kurze Zeit darauf doch noch eine hübsche Akelei mit und pflanzte sie in die Gartenmauer. Dort blühte sie dann auch in den nächsten Jahren – allerdings im zartesten Rosa. Derweil sich gleich nebenan in meiner Gartenhälfte von ganz alleine diese wunderhübsche, blaue wilde Akelei niederließ und von Jahr zu Jahr immer schöner wurde. Die Welt der Hobbygärtner ist manchmal einfach ungerecht.

Weitere Blumenbilder mit Akeleien im sommerlichen Garten

 

 


Und was sagen Sie dazu?

Jetzt kostenlos abonnieren

Jetzt kostenlos abonnieren

"Der Blumenbote" bringt Blumenbilder, Gartentipps, Rezepte & mehr.

Das hat geklappt. Vielen Dank.

Pin It on Pinterest

Share This