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Leberblümchen (Anemone hepatica) gehören mit zu den ganz frühen Blüten des Vorfrühlings. In freier Natur kommen sie bei uns in lichten Buchen- und Ahornwäldern vor und stehen dort unter Naturschutz. Botanisch gesehen gehören sie zu den Anemonen bzw. zu den Hahnenfußgewächsen, wie das Buschwindröschen auch.

Leberblümchen sind Winzlinge mit hohen Ansprüchen

Im Garten dauert es eine ganze Weile, bis sich diese tiefwurzelnden Stauden heimisch fühlen und anfangen, dickere Horste zu bilden und beginnen sich selbst auszusäen. Wo das gelingt, sollte man das Leberblümchen einfach machen lassen. Dort wo es ihnen richtig gut gefällt, breiten sie sich mitunter teppichartig aus. Auf diesen Zustand warte ich leider auch noch.


Denn trotz aller Liebe und Aufwand: Den richtigen Platz für diese Frühlingsblumen habe ich noch immer nicht gefunden. Statt sich zu vermehren, scheint sich ihr Bestand von Jahr zu Jahr zu verringern. Und dann entdecke ich doch beim Spaziergang durchs Dorf ein ausgebüxtes blühendes Leberblümchen direkt vor dem Gartenzaun in einer Ritze des Gehwegs. Wie kann das nur sein?


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Das hat geklappt. Vielen Dank.

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