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Oleander zaubert mediterranes Feeling auf jede Terrasse und ist dabei robust, wie kaum eine andere Kübelpflanze. Sie gehört zu den ersten, die im Frühling raus dürfen und sie ist die Letzte, die im Herbst ins Winterquartier muss. Leichte Minusgrade bis 5 Grad minus machen ihm rein gar nichts aus. Solange nur genügend Wasser und Dünger gegeben wird. In freier Natur wächst Oleander am liebsten entlang von Wasserläufen, dem entsprechend hoch ist sein Wasserbedarf im Sommer.

Im Sommer ist Oleander immer durstig

Noch eine Besonderheit: Oleander liebt nasse Füße und kalkhaltiges Wasser, sofern es abgestanden ist. Der Oleanderfreund gießt also am besten mit Leitungswasser (bei Hitze mehrmals täglich) und lässt immer etwas Wasser im Untersetzer stehen. Verkehrte Welt!


Gelbe Blätter sind bei Oleander ein sicheres Zeichen für Hunger und Durst. Spätestens jetzt sollten Sie ihm einen Untersetzer gönnen und von April bis September / Oktober einmal wöchentlich flüssigen Blumendünger.

Auch im Winter ist Oleander pflegeleicht

In manchen Jahren kann Oleander sogar draußen überwintern. 2014 war so ein Jahr. Doch selbst wenn sich eine Frostperiode im Winter ankündigt, begnügt sich das Gehölz auch mit einem dunklen Platz in der Garage oder im Keller. Gut, wenn der Busch dann nicht allzu üppig ist.

Oleander blüht am zweijährigen Holz

Wer einen Oleanderbusch kompakt halten will, muss wissen, dass die Blüten nur am vorjährigen Holz erscheinen. Wer Hortensien hat, kennt das Prinzip. Das heißt aber auch, um das Wachstum etwas zu begrenzen, müssen Sie entweder auf Blüten verzichten oder immer nur etwa ein Drittel der überzähligen Äste möglichst bodentief abschneiden. Dadurch verjüngt sich der Busch und treibt von unten neue Triebe.

Wenn Sie Ihren mediterranen Freund der Blüten wegen nicht schneiden wollen, bekommen Sie in wenigen Jahren, sofern kein starker Frost dazwischen kommt, einen ziemlich großen Busch.

Tipp: In Weinbauregionen und in besonders geschützten Lagen kann Oleander auch eingepflanzt werden.


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