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Rose Mary ist eine gar liebreizende Rose. Mit feinem Duft und Blüten in einem bestechend schönen reinen Rosa. Mary hatte in meinem Garten nur ein Problem: Drei Jahre kümmerte sie im südlichen Hangbeet vor sich hin. Blüte zwar ein wenig, wuchs jedoch nicht über Kniehöhe hinaus. Kurz: Ein mickriger Rosenstrauch, der immer weniger wurde und der nur wenig zu tun hatte mit den sonst so üppig wachsenden Englischen Rosen.

Neuer Standort, neues Glück mit Rose Mary?

Dann kam der Herbst und Rose Mary zog in ein anderes Beet – ganz in der Nähe ihrer üppig gedeihenden Schwestern Redouté und Winchester Cathedral. Beim Umzug in das neue Beet war nach dem Anhäufeln von Mary nichts mehr zu sehen. Nur ein beigesteckter Stock verriet mir ihr Dasein.


Der Winter war lang und hart. Nie hätte ich gedacht, dass Rose Mary, vielmehr der kümmerliche Rest, der von ihr übrig geblieben ist, sich noch einmal erholen würde. Doch genau so kam es. Marys Lebensgeister erwachten mit dem Abhäufeln Ende März und von da an ging es mit ihr täglich bergauf. Der kühle nasse Mai taten ihr und den anderen Rosen sichtlich gut.

Rosen sind Sonnenkinder aber nicht alle Rosen mögen pralle Mittagssonne

Heute ist Mary 50 cm hoch. Sie blüht das erste Mal in diesem Jahr und am neuen Standort und weitere Knospen stehen schon bereit. Bis sie ihre Schwestern eingeholt hat, dauert es bestimmt noch ein oder zwei Jahre aber eines ist heute schon klar: Mary mag keine Hitze, sondern bevorzugt das halbschattige Beet mit Durchzug und feuchteren Boden. Dumm nur, dass dieses allseits beliebte Rosenbeet inzwischen an seine Grenzen gestoßen ist. Weitere Umzugskandidaten müssen leider draußen bleiben.

Nachtrag: 2015 gehörte Rose Mary zu den schönsten Rosen des Gartens. Sie blühte üppig wie nie, wovon Sie sich gerne an dieser Stelle überzeugen können.


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Das hat geklappt. Vielen Dank.

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