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Als ich letztes Jahr ein großes Präriebeet bzw. Staudenbeet im Garten meiner Mutter neu anlegte, empfahl mir der Staudengärtner vor Ort unter anderem Präriemalven zu pflanzen. Das Beet liegt den ganzen Tag in praller Sonne, ist leicht abschüssig und hat einen aufgeschütteten, trockenen Lehmboden. Der Gärtner hatte recht. Die hübsche Malve hat sich dieses Jahr sichtlich wohl im Präriebeet gefühlt. Nach der ersten Blüte, die auf diesem Bild zu sehen ist, schnitt ich den Blütenstand ab und siehe da: Jetzt, Ende Oktober blühen diese Malven noch immer. Was für ein Glück.

Das Präriebeet im Zaubergarten

Spaziergänger munkeln übrigens, ich hätte einen Zaubergarten, weil viele Beete noch immer in Sommerlaune sind. Unter den üppig blühenden Gewächsen gehören auch noch viele Rosen, Cosmeen, Bechermalven, Islandmohn, Kapuzinerkresse, Katzenminze, Agastachien, Steinkraut, Thymian,  Frauenmantel, Herbstmargeriten, Staudenlein und neuerdings auch kleine weiße Schleifenblumen. Selbst das pinke Tränende Herz ließ sich zur einer zweiten Blüte hinreißen. Das habe ich in all den Jahren zuvor noch nie erlebt. Sie etwa?


Ich vermute, die fröhlich blühenden Sommerblumen und Stauden holen jetzt die verlorene Zeit des kalten Frühjahrs nach und nutzen den goldenen Herbst, um Kraft für den Winter zu tanken. Ihnen und uns sei diese Zeit von Herzen gegönnt.


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Das hat geklappt. Vielen Dank.

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