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Einen sonnigen Herbst wünschen sich alle. Dieser hier ist hausgemacht und strahlt auch an trüben Tagen nichts als Freude aus: Herbst-Margeriten (Chrysanthemum articum) heißen die Hübschen und sie blühen in meinem Garten erst ab Ende September/Anfang Oktober. Diese kleine Herbst-Margerite bringt es nur auf 30 Zentimeter, dafür legt sie sich allerdings auch elegant über die Gartenmauer, was mir das Fotografieren Aug‘ in Aug‘ wesentlich erleichtert. Anderenorts müsste ich vor ihr glatt auf die Knie gehen.

Herbst-Margeriten sind pflegeleichte Stauden für den goldenen Herbst

Während in anderen Gärten schon längst nichts mehr blüht, hat meiner derzeit noch einiges zu bieten. Nicht nur die üblichen Verdächtigen wie Dahlien, Helenium, die Sonnenbraut und Rosen sind dabei. Auch ganz kleine Blühwunder geben jetzt noch einmal ihr Bestes, so auch die süßen kleinen Herbst-Margeriten.


Herbstmargeriten halten sich bescheiden das ganze Jahr über eher im Hintergrund und das obwohl sie, zumindest in meiner Gartenmauer, fast auf Augenhöhe wachsen. Aber wer nimmt schon die kleinen graugrünen Blätter der krautigen Staude wahr. Höchstens wenn mal Unkraut dazwischen wächst. Das ändert sich erst Ende September. Dann erscheinen auf einmal lauter kleine weiße oder rosa überhauchte Blüten, die wie zu groß gewordene Gänseblümchen oder eben kleine Margeriten aussehen.

Es lohnt sich, diese Staude im Garten anzupflanzen. Sie wächst manierlich, wuchert nicht, sondern wächst nur langsam in die Breite. Beste Gelegenheit sie an eine weitere Stelle im Garten anzupflanzen. Am besten schön in Augenhöhe halten, damit Sie sie ja den besten Augenblick nicht verpassen.

Im kommenden Frühling gibt es weiter nichts zu tun, als die alten Blüten knapp über dem Boden abzuschneiden und einmal organisch zu düngen. Danach können Sie Ihre Herbst-Margeriten glatt vergessen … aber nur bis sie Ende September plötzlich wieder so hübsch blüht.

Weitere Blumenbilder mit Herbst-Margeriten


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Das hat geklappt. Vielen Dank.

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