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Lila, weiße und gelbe Krokusse kennt jeder. Doch kennen Sie auch gestreifte Krokusse? Diese winzigen Krokusse sind neu in meinem Garten und ich bin sehr entzückt von ihren bunt gestreiften Blüten. Die grünen lanzenförmigen Blättchen sind noch ganz normal, doch dann beginnt auch schon die Trichterblüte in einem dunklen Braun. Darüber folgen ein breiter gelber und ein schmaler weißer Streifen bevor ein Großteil des Blütenblatts in einem schönen Lila erstrahlt. Zumindest außen. Innen sieht die Blüte noch einmal ganz anders aus. Denn dort gewinnt Weiß die Überhand – ich vermute aus biologischen, Temperatur regulierenden Gründen. Dottergelbe Narbe und Staubgefäße bilden den Höhepunkt der Blüte und komplettieren den hübschen kleinen Fünffarbenkrokus. Schon toll, wie kreativ Mutter Natur so ist.

Seine Heimat liegt nicht nur im Orient

Ursprünglich stammt der Krokus aus dem Orient, Europa und Nordafrika – und nicht etwa aus Holland. Dort werden Krokus-Hybriden inzwischen allerdings millionenfach gezüchtet und vertrieben. Damit jeder Hobbygärtner schon im Februar über hübsche Blüten jubeln und Bienen damit beglücken kann. Was für ein Glück.


Der kleine Krokus hat große und berühmte Verwandte

Der Krokus gehört zur Familie der Schwertliliengewächse, genau wie Iris und Gladiolen! Genau wie diese, vermehren sich Krokusse durch Knollen bzw. Blumenzwiebel und Tochterzwiebeln / Tochterknollen.

Der edelste Krokus ist der Safran-Krokus. Seine langen Staubgefäße liefern das teuerste Gewürz der Welt.


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