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Kennen Sie die bunt bedruckten Pappdosen mit Sämereien, die im zeitigen Frühling beim Discounter, im Gartencenter oder beim Saatgutfachhändler angeboten werden? Zumeist gibt es drei bis vier verschiedene Samenmischungen zur Auswahl. Mal sind die Blumenmischungen farblich sortiert, mal heißen sie Bauerngarten oder Sonnenkinder für den Balkonkasten, Ländlicher Charme oder Exotische Schönheiten. Die Namensgeber sind um Fantasie bemüht und die gezeigten Bilder auf den Dosen machen den infizierten Blumenfreund auch richtig an, die neue Saatgutmischung selbst mal im Garten auszuprobieren.

Vor drei, vier Jahren konnte ich auch nicht widerstehen. Kurz zuvor hatte ich nämlich ein Stück Wiese umgestochen und im neu entstandenen Beet war plötzlich Platz für dieses Experiment.


So entstand auf kleinstem Raum ein buntes Beet mit kleinen, zarten Sommerblumen. Die Jungfrau im Grünen war unter anderem dabei, Adonisröschen, Ringelblumen, Kornrade, Kalifornischer Goldmohn und eben Roter Lein.

Auf der Saatgutdose steht, man solle den Samen breitwürfig auf dem vorbereiteten Beet verteilen und leicht einharken. Ich habe das so gemacht. Beim nächsten Mal werde ich die Samen jedoch lieber in Reihen säen, damit das Säubern des Beetes einfacher ist. So bunt durcheinander muss man wirklich jedes Unkraut erst einmal als solches erkennen und dann mit dem Wurzelstecher einzeln herausziehen. Tut man es nicht oder zu spät, herrscht schnell Chaos im Beet und die Freude an den hübschen Sommerblumen ist schneller dahin, als gedacht. Zumal ein Durchkommen, ohne dabei etwas kaputtzutreten kaum möglich ist, wenn die Pflanzen erst einmal etwas höher sind.

Ähnlich genial funktionieren übrigens auch Saatgutbänder und Saatteppiche aus Vlies für Blumenkasten und Beetränder. Diese Sämereien sind zwar ein bisschen teurer aber dafür wachsen die Blumen später gleich im richtigen Abstand von einander und es ergibt sich gleich von Anfang an ein harmonisches Bild.

 


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Das hat geklappt. Vielen Dank.

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