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Wochen vor der Zeit herrscht eitler Sonnenschein und herrlicher Frühling in Franken. Jetzt plötzlich will April ein bisschen launisch sein. Schickt kräftigen Wind vorbei und schüttelt Tulpen und Narzissen kräftig durcheinander.

So entstand dieses bewegte Tulpenbild mit rosa gemaserten Zaubertulpen. Ich  nenne sie so, weil sie im Verblühen ihre Farbe fast völlig verlieren und am letzten Tag tatsächlich im unschuldigen Weiß dastehen, bevor sie ihre Blätter fallen lassen. Es ist immer wieder ein kleines Wunder. Dazu wild umher wehendes Narzissengrün im Hintergrund.


Apropos Narzissen. Viele Osterglocken sind inzwischen ja längst verblüht. Wenn Sie möchten, dass sie nächstes Jahr wieder blühen, lassen Sie das Grün stehen, bis es von selbst verwelkt. Nur die verblühten Blüten müssen rasch ab, sonst vergeudet die Pflanze Zeit und Energie zur Samenbildung.

Narzissen lassen sich besser und schneller durch Brutzwiebeln vermehren. Und dafür sorgt Mutter Natur schon von ganz alleine, sofern der Gärtner sie einfach nur machen lässt. Ganz schlaue (faule, intelligente) Gärtner setzen Narzissen gerne zwischen Hostas. Denn während die Narzissen ganz allmählich verwelken und damit ihre Schönheit verlieren, wachsen nach und nach Funkien / Hostas heran und überdecken alles gnädig mit ihren riesigen und wunderschönen Blättern. So einfach und bequem kann Gärtnern manchmal sein.


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Das hat geklappt. Vielen Dank.

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