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Vom Wald- und Wiesenkraut zur vielseitigen Gartenstaude.

Die Rosenzeit beginnt im Garten und gleichzeitig mit den Rosen blühen auch deren Kavaliere. Allen voran: Storchschnabel (Geranium). Eine mittelgroße blaue Sorte durchwandert meine Beete schon seit einigen Jahren. Ich setze sie mal hier ein und mal dort. Und je öfter ich sie teile, desto schöner und üppiger wird sie.

Storchschnäbel sind genügsame Stauden im Garten

Was sie zum Gedeihen braucht ist ein halbschattiges oder sonniges Plätzchen und genügend feuchten und lehmig-humosen Boden. Zwei Düngergaben im Jahr und nach der ersten Blüte einen starken Rückschnitt. Danach treibt sie wieder wunderbar aus. Schattiert den Boden unter ihren Blättern und ist ansonsten völlig unkompliziert. Ihre Blätter nutze ich gerne als Schnittgrün für die Vase, für bunte Blumen- oder Rosensträuße. Ein Rosenkavalier ist und bleibt eben ein Rosenkavalier.


Gut sortierte Staudengärtner liefern Storchschnäbel für viele Lebensräume, sogar für trockene Kies- und Steppenbeete, Sonnenbeete, absonnige oder halbschattige Beete. Die Wuchshöhen und Blütenfarben mögen sich voneinander unterscheiden, doch alle Storchschnäbel sind hübsch, pflegeleicht, ausdauernd und damit ein Gewinn für jeden Garten.

Interessante Blütenmakros wachsen direkt vor der Haustür

Storchschnäbel sind auch für die Blumenfotografie ein lohnendes Objekt. Auffallend große, violette Staubgefäße und die feine, gut sichtbare Blütenblattzeichnung mit purpurnen Blattadern sind das Besondere an diesem Motiv. Ein paar Wassertropfen vom letzten Regenschauern sind ein weiteres Highlight. Und weil Bienen Storchschnäbel ebenso lieben, entstehen zugleich weitere lohnende Motive. Stativ und ein wenig Geduld sind dabei immer gefragt.

Des Storchschnabels Namensgeber ist sein markanter Fruchtstand

Der Storchschnabel verdankt seinen deutschen Namen  der Form seiner langgestielten Frucht. Sie erinnert an den Kopf und an den lang gestreckten Hals eines Storches.

Heimische Storchschnäbel wachsen auch auf Wildblumenwiesen

Kleinblütige Storchschnäbel wachsen auch hierzulande in freier Natur. Auf vielen naturbelassenen Blumenwiesen blühen Wiesenstorchschnäbel zusammen mit Margerite, Glockenblume und Hahnenfuß und an manchen Waldrändern wächst eine weitere Art: der Wald-Storchschnabel.

Carl Axel Magnus Lindman, via Wikimedia Commons

Carl Axel Magnus Lindman, via Wikimedia Commons


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Das hat geklappt. Vielen Dank.