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Neuen Rosen beim Wachsen und Gedeihen im Garten zuzusehen, ist immer wieder spannend. Manch Neuling entpuppt sich innerhalb kürzester Zeit als Fehlkauf – aus unterschiedlichen Gründen. Einige Rosen sind zu stürmisch für den ihn angedachten Platz, andere sind das krasse Gegenteil und sind kommen trotz aller Liebe nicht in die Gänge. Es gibt  zimperliche Rosen, die bei Schlechtwetter grundsätzlich ihre Blüten verkleben oder Mehltau ansetzen. All diesen Rosen gebe ich gerne zwei, drei oder gar fünf Jahre Zeit, sich zu mausern, ggf. sogar in einem anderen Beet. Wenn sie aber dann noch immer nicht wollen, wie sie sollen, müssen sie leider weichen. Mein Garten ist zu klein für falsch gewählte Rosen.

So zart können vermeintlich wilde Rosen sein

Und dann gibt es Rosen, bei denen ist es Liebe auf den ersten Blick. Zu diesen besonders charmanten Lieblingsrosen Rosen gehört The Lady’s Blush, eine relativ neue Züchtung von David Austin (2010) und noch nicht so bekannt wie ihre zahlreichen Schwestern. Seit vier Jahren steht sie nun an der hinteren Grenze zur großen Blumenwiese, hat in der Zeit zwei Umzüge überstanden und wird jedes Jahr schöner. Sie ist inzwischen ein Meter dreißig hoch und ihre federleichten riesigen Blüten schweben wie Schmetterlinge über zarte Zweige.


Schön ist auch das Farbenspiel meiner neu gekürten Lieblingsrose. Je wärmer es ist, desto heller die Blüten. Die Knospen sind spitz und schlank und verraten nicht den Wildrosencharakter ihrer Blüten. Allein die zahlreichen eng sitzenden spitzen Stacheln trüben die Freude an der Rose ein kleines Bisschen. Der Rosenstrauch hat eine angenehme Form. Nicht zu ausladend, sondern elegant aufrecht strebend. Genau richtig für kleine Gärten und schmale Beete.

Rosenbild Wildrosenblüte in Rosa

 


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Das hat geklappt. Vielen Dank.