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Ein wundersames Gartenjahr und kein Ende in Sicht

2014 ist ein wundersames Jahr. Schon seit Februar grünt und blüht der Garten und heute, am 1. November blühen noch immer viele Blumen. Manche blühen schon seit Wochen und Monaten ohne Unterbrechung, andere legen immer Schubweise nach. So zeigen Storchschnabel, Staudenlein und viele Rosen bereits ihren dritten Flor. So etwas gab’s noch nie.

Zu den emsigen Dauerblühern zählt auch Echinacea. Sowohl die weißen als auch die rosa Sorten schieben seit Anfang Juli immer wieder frische Blüten nach. Sie brauchen zwar ein bisschen mehr Zeit als im Sommer, um ihre Blütenblätter zu entfalten, aber dafür halten sie sich auch deutlich länger frisch.


Wer mit offenen Augen durch den Garten geht, entdeckt dabei immer wieder dieses kleine Phänomen: Guttation.

Blumenbild weiße Echinacea

Blumenbild weiße Echinacea

Kein Tau, sondern Guttation

Kleine Wassertropfen an den Blatträndern von Pflanzen. Das ist weder Tau, noch sind es Regentropfen, sondern es ist Wasser aus dem Inneren der Pflanze. Gutattion funktioniert wie ein Druckausgleich und sorgt dafür, dass Nährstoffe an die Blätter transportiert werden, auch das Inneren der Pflanze bereits mit Wasser gesättigt ist. Um den stetigen Fluss der gelösten Nährstoffe dennoch aufrecht zu erhalten, drücken die Wurzeln Wasser nach oben und durch spezielle Poren (Hydathoden) an den Blattkanten oder auch, wie im Bild ganz oben zu sehen ist, an den Enden der Röhrenblüten aktiv heraus. Guttation tritt dann auf, wenn der Boden feucht und warm, die Umgebungsluft kühler als der Boden und zudem hohe Luftfeuchtigkeit vorhanden ist.

Auf einem Kissen wirkt dieses kleine Naturwunder besonders dekorativ. Mal ansehen …?


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Das hat geklappt. Vielen Dank.

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