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Während anderswo Gärten sich so nach und nach ins langweilige Grau verabschieden, blüht mein Garten noch einmal so richtig auf. Schuld daran sind unter anderem diese entzückenden Herbstmargeriten. Sie blühen seit Oktober und weil ich sie laufend ausputze und das Wetter sich auch noch hält, blühen sie auch noch jetzt im November. Sie begleiten noch so manche Rose, Chrysanthemen sowieso und, man höre und stauen: Clematis während ihres zweiten Flors. Auch das ein kleines Wunder der Natur und dem extrem langen Gartenjahr geschuldet und diesem einfachen Gärtnertrick.

Herbstmargeriten sind pflegeleichte Stauden für Sonnenplätze

Herbstmargeriten sind, wie Chrysanthemen, im Garten sehr einfach zu pflegen. Gute Erde, zwei Düngergaben im März und Mitte Juni und das war’s auch schon. Wer die Blüte etwas nach hinten verschieben und die Stauden kompakt halten will, schneidet die Triebe im Mai um die Hälfte zurück.


So gewinnen Sie neue Herbstmargeriten zum Nulltarif

Aus den abgeschnittenen Triebspitzen kann man auch gleich Stecklinge gewinnen und diese dann in kleine Töpfe mit gewöhnlicher Blumen- oder Anzuchterde setzen. Angießen, eine Klarsichttüte darüber stülpen und an einen schattigen, geschützten Platz stellen. Das kann im Haus auf der Fensterbank oder auch auf einer überdachten Terrasse sein. Nach etwa vier bis sechs Wochen sind die Stecklinge bewurzelt und die Tüte kann wieder weg. Bis Mitte/Ende August sind die Töpfe dann komplett durchwurzelt und die jungen Pflanzen können ins Beet und blühen dann bereits wenig später im Oktober. Feine Sache!

Noch leichter gewinnen Sie neue Herbstmargeriten durch Teilen der Wurzelstücke. Dazu einfach mit einem Spaten die Staude aus der Erde graben, den Wurzelstock in einzelne Teilstücke ziehen (oder mit dem Spaten durchstechen) und dann an neuer Stelle in gute Erde setzen. Jetzt nur noch angießen und sich auf die Blütenfülle im kommenden Jahr freuen.


Und was sagen Sie dazu?

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Das hat geklappt. Vielen Dank.