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Einjährige Skabiosen (Scabiosa atropurpurea) sind echte Blühwunder. Obwohl auf der Samentüte steht, sie sei einjährig, blüht sie in meinem Garten jetzt schon seit drei Jahren. Allerdings sind aus meiner Samentüte nur wenige Pflanzen hervorgegangen. Diese blühen immerhin schon ununterbrochen von Juni bis zum Frost. Vorausgesetzt das Verblühte wird stets abgeknipst.

Die Witwenblume ist ein Dauerblüher mit Schnittblumenqualität

Erstaunlich ist auch ihre Wuchshöhe: Bis zum Herbst erreicht sie gut und gerne die Ein-Meter-Marke. Dabei bildet die Scabiose immer weitere Seitentriebe auf halber Höhe aus. Je mehr Blüten Sie schneiden, desto üppiger treibt die Pflanze wieder aus und liefert so bis zum Herbst laufend neue Schnittblumen für kleine Vasen.


Skabiosen wachsen hierzulande auch in wild in freier Natur

Neben einjährigen Skabiosen gibt es auch staudig wachsende Skabiosen, von denen einige Arten in Europa heimisch sind. Auch auf der großen Blumenwiese hinter meinem Garten entdecke ich immer wieder Skabiosen mit kleinen, lavendelblauen Blüten. Der Volksmund nennt die hübschen Sommerblumen auch Witwenblumen. Im Gegensatz zur einjährigen Scabiosa besitzen wilde Stauden-Witwenblumen grundständige Blätter und bleiben insgesamt kleiner.

Skabiosen sind filigrane Sommerblumen für den naturnahen Garten

Die Pflege der hübschen Sommerblume ist denkbar einfach: Warm und sonnig sollte der Standort sein, dazu ein durchlässiger Boden, der nicht zu trocken ist. Im Frühling genügt eine winzige Gabe organischer Dünger, Hornspäne oder etwas Kompost völlig aus, um den ganzen Sommer lang, Spaß an Scabiosa zu haben.

Nachtrag: Es scheint, dass nach drei Jahren die Kraft der Scabiosen doch rapide aufgebraucht ist. Im vierten Jahr war von den Pflanzen nichts mehr zu sehen und selbst ausgesät haben sie sich leider auch nicht. Wer Scabiosen dauerhaft im Garten halten will, muss wohl oder übel alle zwei, drei Jahre neu ausäen und die Jungpflanzen am besten an einer neuen Stelle des Gartens setzen.

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