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Roter Sonnenhut hat es mir angetan. Ich liebe diese Prachtstauden, die sich im Hochsommer majestätisch schön in den Beeten erheben, Schmetterlinge anlocken und sämtliche Blicke auf sich ziehen.

Wer sich darüber wundert, warum Roter Sonnenhut in der Staudengärtnerei vergleichsweise teuer ist, sollte ihn versuchsweise selbst ansäen. Ich habe festgestellt: So einfach wie Zinnien oder Cosmeen sind Sonnenhüte bzw. Echinacea leider nicht. Sie keimen zwar recht schnell aber danach geht es nur langsam weiter- wenn überhaupt. Ich schätze, die Bedingungen im Haus und auf der Fensterbank sind einfach nicht so optimal wie im Glashaus. Wirklich schade.


Ich gebe dennoch nicht auf und säe in den nächsten Tagen wieder eine Portion Echinacea purpurea ‚Magnus Superior‘ aus und hoffe das Beste. Es ist Februar und das neue Gartenjahr beginnt – zumindest in den Saatschalen auf meiner Fensterbank. Mehr über Echinacea purpurea / Sonnenhut im Garten erzähle ich auch hier.

Nachtrag:

Roter Sonnenhut wächst anfangs auch auf der Fensterbank

Echinacea-Samen gehen ungleichmäßig auf aber sobald sie keimen muss man sie kühler stellen, sagt der Fachmann. Heißt also: Raus aus dem beheizten Zimmergewächshaus und rauf auf die Fensterbank (ohne Heizung darunter). So hat das schließlich doch noch mit meinen Roten Sonnenhüten geklappt. Allerdings brauchen sie sehr lang, sich zu kräftigen Pflanzen zu entwickeln. Mitte Mai kamen die Jungpflanzen in die Beet, wurden langsam kräftiger doch erst im Oktober setzten bei einigen meiner Sonnenhut-Jungpflanzen erste Knospen an. Zu spät für dieses Jahr. Sie blühten nicht mehr auf. Doch das ist egal: Schließlich sind Echinacea winterharte Stauden, deshalb hoffe ich jetzt sehr auf das kommende Jahr. Gärtner brauchen Geduld, das wissen Sie ja.


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Das hat geklappt. Vielen Dank.

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