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In meiner Gartenmauer aus Betonpflanzsteinen ist viel Platz für kleine Polsterpflanzen, Sedum und andere Hungerkünstler. Zu denen gehören auch dieses entzückenden Mauerblümchen. Ob es tatsächlich Sommerastern sind, weiß ich nicht mit Sicherheit. Egal. Die Blumen sind hübsch und wenn sie da oben auf ihrem Platz oben auf der Mauerkrone sitzen, sind sie kleine Königinnen, denen die Welt zu Füßen liegt. Alles eine Frage der Perspektive.

Das Mauerblümchen wächst auch noch im Betonpflanzstein

Betonpflanzsteine sind hässlich aber praktisch. So einfach lässt sich ihr Siegeszug erklären. Obwohl sie elend schwer sind, oder gerade deswegen, sichern Betonpflanzsteine Hänge aller Art und terrassieren Gärten, wo vorher nur Steilhang war. So weit, so gut. Doch wenn es ums Bepflanzen geht, sind viele Gartenfreunde überfordert. Wir waren das anfangs auch, doch einige Jahre später weiß ich, was in der Mauer problemlos wächst und was nicht. Im Schwesterblog finden Sie daher eine Liste mit empfehlenswerten Stauden zum Bepflanzen der Betonpflanzsteine.

So kommen Mauerblümchen ganz groß raus.

Die kleine blaue Sommeraster hat es zumindest einige Jahre dort ausgehalten, blühte willig und zog dann schließlich um in ein richtiges Blumenbeet. Was soll ich sagen: Erst dort zeigt das einst schüttere Mauerblümchen seine wahren Qualitäten und wächst zu einer erstaunlich üppigen Staude heran. Auch so kann’s gehen.

Der Standort macht die Blume.

Es ist eine Weisheit, die vermutlich viele Gartenfreunde mit mir teilen: Wie gut eine Pflanze im Garten wächst, hängt ganz entscheidend vom Standort ab. Sonnenhungrige Blumen blühen im Halbschatten deutlich weniger, im Schatten manchmal gar nicht. Pflanzen, die einen eher trockenen, gut drainierten Boden bevorzugen, wie beispielsweise Pfingstrosen, kümmern im fetten Lehmboden, werden krank und gehen irgendwann ein. Betonpflanzsteine sind für alle Pflanzen eine besondere Herausforderung. Die Erde trocknet dort im Sommer rasend schnell aus und rutscht zudem laufend in tiefer gelegene Betonpflanzsteine. Wir vermuten ohnehin, unsere laufend nachgefüllte Gartenerde ist inzwischen in Australien. Sie verstehen, was ich meine?

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Das hat geklappt. Vielen Dank.

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