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Der Mohn ist aufgegangen und offenbart sein Innerstes: violett-schwarze Staubgefäße in freudiger Erwartung der kommenden Hummelschar. Sie sind Pollenträger und damit unfreiwillige Geburtshelfer, nehmen jedoch den süßen Nektar für ihre Liebesdienste durchaus dankbar an.

Roter Mohn dominiert den Garten

Es ist wieder soweit: Der Mohn blüht und im Garten lodern seine Blüten wie knallrote Fackeln. Mohn ist nicht eben bescheiden, sondern dominiert für drei Wochen das Beet. Dieser hier, es ist ein Armenischer Arznei-Mohn, ist besonders schön. Auf ein Meter zwanzig hohen Stielen sitzen Blüten im tiefsten Rot und mitten drin: Kapsel und Staubgefäße in Violett-Schwarz. Hummeln lieben das. Sie fliegen schon frühmorgens in Scharen herbei und krabbeln in die Blüten, umrunden die Kapsel, nur um am Ende einen süßen Morgentrunk zu erhaschen. Danach geht’s auf zur nächsten Blüte und nehmen den Pollen der gigantischen Mohnblüte unfreiwillig mit.


Jede Mohnblüte, ein Paradies für Hummeln

Wer im Sommer Hummeln finden will, muss einfach nur der Farbe Rot nachgehen. Hummeln lieben Mohnblumen in allen Variationen. Egal ob Klatschmohn, Goldmohn oder dieser Armenischer Arznei-Mohn: Hummeln sind schon frühmorgens zur Stelle. Sollte die Blüte noch nicht geöffnet sein, zwängen sich die Insekten zur Not auch durch die Nahtstelle zwischen zwei Blütenblättern. Genug Masse zum Öffnen der Blüte haben sie ja und gierig genug auf Nektar sind die Hummeln offensichtlich auch.

Weitere Blumenbilder mit Mohn in vielen Variationen.

 


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