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Lange wusste ich nicht, ob meine selbst gesäten Skabiosen überhaupt was werden. Der Frühling war einfach zu nass und zu kalt für Sommerblumen, die es lieber warm und sonnig mögen. Doch dann im Juli zeigen sich erste Blüten und seither gibt es kein Halten mehr. Ende September blühen die hübschen Sommerblumen noch immer und produzieren laufend neue Knospen.

Skabiosen sind heimische Sommerblumen

Skabiosen sind in Europa heimisch, wenn auch immer seltener anzutreffen. Die Gründe dafür liegen auf der Hand: Der massenhafte Einsatz von Herbiziden vernichtet auch die Bestände blühender Wiesen- und Ackerblumen. Auch Skabiosen, die im Sommer eher nicht zu trockene und sonnige Standorte bevorzugen, kommen gegen ausgebrachte Herbizide nicht an. Auf natürlich wachsenden Magerwiesen, die nur ein- oder zweimal im Jahr gemäht werden, gedeihen Skabiosen dagegen sehr gut. Vorausgesetzt die Ackerblumen und Gräser haben vor der ersten Mahd genügend Zeit, Samen zu bilden und zu verteilen. Dann regenerieren sie sich zuverlässig von Jahr zu Jahr und vermehren sich dabei sogar. Doch leider gibt es bei uns immer weniger solcher natürlich bewirtschafteter Wiesen. Viele Bauern bevorzugen zum Füttern ihrer Kühe schiere Blattmasse, statt bunte Blumen- und Kräuter-Vielfalt. Wirklich schade.


Die Skabiose ist keine dauerhafte Gartenstaude

Die Witwenblume, wie die Skabiose im Volksmund heißt, bleibt im Garten von alleine leider nicht auch auf Dauer. Tipp: Pflegen und behandeln Sie die Skabiose besser wie eine einjährige Sommerblume und säen Sie sie jedes Jahr neu und pflanzen Sie die Jungpflanzen an eine neue Stelle.

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