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Die Narzissen blühen. Der ganze Garten ist eine gelb-weiße Pracht mit blauer Untermalung aus unzähligen Traubenhyazinthen. Mir scheint, heuer blühen die Narzissen besonders üppig. Dieser einfache Trick mit dem Teilen zu dick gewordener Narzissenbestände letztes Jahr hat sich offensichtlich gelohnt. Kein Blatt ohne Blüte, so muss das sein.

Narzissen verhalten sich wie Stauden

Narzissen sind zwar Zwiebelgewächse, verhalten sich jedoch wie Stauden. Sie werden jedes Jahr mehr und so kann ich nach und nach alle Ecken und Enden des Gartens mit ihnen bepflanzen – zum Nulltarif. Wobei es sich durchaus lohnt, sich dabei ein gewisses System auszudenken, damit Sie beim Graben nicht versehentlich auf Narzissenzwiebeln stoßen und dabei zerstören.


Clevere Pflanzpartner erleichtern die Arbeit im Garten

Ich habe mir deswegen angewöhnt, Narzissen vorwiegend entlang der Grundstücksgrenzen und auf Baumscheiben zu pflanzen. Dort, wo später mal höhere Stauden wie Riesen-Rudbeckien (gelber Sonnenhut) oder Helenium (Sonnenbraut) wachsen und die welkenden Frühblüher schnell kaschieren. Auch Hostas / Funkien eignen sich gut, um welkende Zwiebelgewächse hübsch zu verstecken.

Die ganz kleinen Steingarten-Osterglocken wachsen dagegen entlang der Gartentreppe. Ihr Grün fällt ohnehin kaum auf und wird alsbald vom kriechenden Thymian überrannt. Der duftende Bodendecker ist auch für so was gut.

Narzissenzwiebeln sind übrigens sehr langlebig. Anders als Tulpen, die oft schon nach einer Saison verschwinden, kommen die hübschen Frühblüher von Jahr zu Jahr wieder – und das über Jahrzehnte. Die Zwiebelgewächse kommen praktisch mit jedem normalen Boden zurecht. Noch nicht einmal Wühlmäuse dezimieren den Bestand – was für ein Glück.

Lesen Sie weiter im Schwesterblog: Wie Sie blühfaule Osterglocken wieder auf die Sprünge helfen.


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Das hat geklappt. Vielen Dank.

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