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Dieser kleine Zierlauch, genannt Paukenschläger-Allium, hat es faustdick hinter den Ohren. Er verbreitet sich im Garten heimlich still und leise und zeigt sich erst zur Blüte. Vorher sind die dünne Stiele kaum zu sehen. Im Gegenteil. Sie verstecken sich zwischen Stauden und Gräsern und sorgen ganz nebenbei für jede Menge Nachwuchs. Und das ist wirklich toll. Denn wenn man will und nicht zu fleißig hackt, finden sich bald überall im Garten diese munteren Gesellen. Bieten sich als Schaukel für Bienen und Hummeln an und tanzen im Wind.

Auch der späte Paukenschläger-Allium kann entzücken – und wie!

Ich habe die vielen unterschiedlichen Zierlauch-Sorten in meinem Garten wirklich nicht gezählt, aber der Paukenschläger-Allium schlägt sie alle. Nicht in punkto Größe, sondern eher durch seinen gewaltigen Vermehrungstrieb. Egal ob im sonnig, heißen Vorgarten oder weiter hinten in der „gemäßigten“ Zone: Überall treibt er es wild und überrascht durch Anwesenheit, wo ich ihn nie und nimmer geplant oder gepflanzt habe. Allein kommt er selten. Er bringt immer gleich seine Brüder und Schwestern mit, Cousins und Cousinen sowieso. Zwischen üppigen Stauden gleich in ganzen Büscheln zu erscheinen, ist es ihm am liebsten. Das heißt für mich: Aufpassen, um nicht mit der Hacke an den dünnen Halmen hängenzubleiben. Oder rigoros durch. Dazwischen gibt es keine vernünftige Lösung für einen Zierlauch, der einfach überall mitmischen will.

 

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1 comment

  1. 28.06.2007 at 16:28 Rolf Kaul

    dezent und stark im Bildaufbau!

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Das hat geklappt. Vielen Dank.

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