m

Die Sonne täuscht. Draußen ist es noch immer ziemlich kalt. Nachts hatten wir Frost und mehr als 6°C plus werden es tagsüber auch nicht. Die kleine Zwergiris hält das trotzdem aus. Wie sie das schafft, ist mir völlig rätselhaft.

Die Zwergiris ist ein wahrhaft robuster Frühblüher

Die Zwergiris ist ein Phänomen. Die frühen Sorten überraschen mich manchmal schon im Februar mit ihren blauen, violetten oder himmelblau-gelb gescheckten Blüten. Morgens leuchtet aus der Ferne plötzlich ein Farbtupfer im Beet und kündigt das Ende des Winters an. Nicht sofort, aber zumindest das Schlimmste ist jetzt geschafft. So zumindest interpretiere ich die frühe Blüte der zähen Zwerg-Iris.

Die Zwerg-Iris ist (fast) ein Solitär

Wer so früh blüht, genießt im Garten natürlich volle Aufmerksamkeit. Um diese Zeit geben die Beete ja noch nicht so viel her. Nur Christrosen, Winterlinge und Schneeglöckchen machen den kleinen Irissen ein bisschen Konkurrenz, oder, besser gesagt, verstärken meine Lust auf Frühling. Nicht mehr lang, und die Gärtnerin hat auch draußen wieder alle Hände voll zu tun.

Jetzt brauchen Blumenzwiebelgewächse den richtigen Dünger

Sobald das Grün der Tulpen und Narzissen zu sehen ist, brauchen sie eine gute Gabe Blumenzwiebeldünger. Auch die Zwergiris freut sich über ein bisschen Futter. Nach der kurzen Blütezeit beginnen ihre grasartigen Blätter nämlich an zu wachsen. Gut 30 – 40 cm werden sie lang und legen sich dann auf die Beete. Dort sammeln sie Kraft fürs kommende Jahr, bevor sie im Hochsommer allmählich einziehen. Mich stört das Grün der Zwergiris nicht, soll es dort liegen und Sonne tanken. Wer so schön und früh mitten im Winter blüht, bekommt dafür jede Unterstützung, die er von mir bekommen kann.

Weitere Wandbilder mit Frühlingsblumen

Und was sagen Sie dazu?

Jetzt kostenlos abonnieren

Jetzt kostenlos abonnieren

"Der Blumenbote" bringt Blumenbilder, Gartentipps, Rezepte & mehr.

Das hat geklappt. Vielen Dank.

Pin It on Pinterest

Share This