Blauer Eisenhut gilt als die giftigste Pflanze Europas.

So etwas spricht sich natürlich auch in dubiosen Kreisen herum. Eisenhut wurde tatsächlich schon häufig zum Ermorden lästiger Mitmenschen verwendet und einige haben sich wohl auch selbst mit Eisenhut umgebracht. Was sicher kein angenehmer Weg ist, aus dem Leben zu scheiden.

Unter Gärtnern gilt: Eisenhut immer nur mit Handschuhen anfassen, denn das Gift verursacht nicht nur fiese Hautausschläge, sondern vergiftet gleich den ganzen Körper. Also Finger weg vom Blauen Eisenhut und besser nur aus der Ferne genießen.

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Giftpflanzen im Garten

Wer Kinder hat, klärt sie am besten frühzeitig über die Gefahren von Giftpflanzen auf. Das gilt nicht nur für Pflanzen im eigenen Garten. Doch wer meint, er sei aus dem Schneider, nur weil kein Eisenhut im Garten wächst, der täuscht sich. Der Garten ist voller Giftpflanzen, die zwar nicht ganz so giftig wie der Eisenhut sind, aber dennoch sehr gefährlich: Primeln, Narzissen und Tulpen, Goldregen, Thuja, Kirschlorbeer, Christrosen und Chrysanthemen, um nur einige wenige beliebte Gartenpflanzen zu nennen.

Für alle Giftpflanzen gilt: Nur wer die Gefahren kennt, lernt damit richtig umgehen und für alle gilt: Man steckt nicht einfach so etwas in den Mund, nur weil es scheinbar so harmlos im Garten oder anderswo wächst!  Und man reißt nicht einfach mal so irgendwelche Blätter ab, nur weil einem gerade danach ist. Mit Glück führt dieses unvorsichtige Handeln nur zu Bauchweh oder Hautausschlag, mit Pech könnte man davon auch sterben oder lebenslang geschädigt sein.

 

Blauer Eisenhut mit Kappen voll Gift |

Fiona Amann

Fiona Amann ist Texterin & Blumenfotografin und gärtnert leidenschaftlich gerne. Auf "Mein Blumenbild des Tages" bloggt sie über ihren Blumengarten, gibt Pflege- und Gartentipps und porträtiert besonders schöne Blumen - in Wort und Bild.
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