Wenn draußen alles grau und kalt ist, träum’ ich mich gerne weg. Es ist Juni und die prächtigen Pfingstrosen stehen in voller Blüte. Ach, wäre das jetzt schön.

Jeder Garten braucht mindestens eine Pfingstrose

Pfingstrosen sind bisweilen heikle Pflanzen. Zumindest in jungen Jahren zieren sich manche Sorten der beliebten Bauernpfingstrosen etwas bis sie zur Blüte kommen. Grund für den Unmut ist oft die Pflanzung an sich. Pfingstrosen möchten das Läuten der Glocken hören, heißt es. Das bedeutet: Die Wurzeln dürfen höchsten mit zwei Finger breit mit Erde bedeckt sein, sonst blühen sie nicht.

Pfingstrosen sind extrem langlebige Stauden

Und dann hätten sie gerne einen guten Standort mit viel Sonne, guten bis leichten Boden ohne Staunässe und ohne Wurzeldruck durch große Bäume oder Gehölze. Ist das gegeben und die Pflanze kommt aus einer guten, zuverlässigen Staudengärtnerei oder gar von einem Pfingstrosenzüchter, dann klappt das auch mit der Blüte, spätestens ab dem zweiten Standjahr. Und dann gibt es kein Halten mehr. Pfingstrosen bleiben gerne (fast) für die Ewigkeit. Deswegen sollten Sie sich vor dem Pflanzen überlegen, wo der beste Platz für Ihre neue Gartenschönheit ist. Denn einmal etabliert, möchte sie gerne für Jahrzehnte bleiben.

Zum Dank erscheinen dann im Juni derart prächtige Blüten. In diesem Fall ist es eine (leider namenlose) weiße Bauernpfingstrose, die allerdings im Verblühen mit den Tagen einen rosa Farbton annimmt. Ihrer Schönheit schadet das nicht, ganz im Gegenteil. Ich kann mich nie entscheiden, in welchem “Farbzustand” sie am schönsten ist: weiß oder rosa?

Hoffnungsfroher Blütentraum | Pfingstrosen sind langlebige Stauden und dabei so bescheiden. Leichter Boden, gute Drainage, wenig Dünger und gut ist.

Fiona Amann

Fiona Amann ist Texterin & Blumenfotografin und gärtnert leidenschaftlich gerne. Auf "Mein Blumenbild des Tages" bloggt sie über ihren Blumengarten, gibt Pflege- und Gartentipps und porträtiert besonders schöne Blumen - in Wort und Bild.

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