Nach der Farbenlehre sind Komplementärfarben Farben, die mit einander vermischt einen neutralen Grauton ergeben. Das alleine macht jedoch ihre besondere Wirkung nicht aus: Komplementärfarben erhöhen sich gegenseitig in ihrer Wahrnehmung oder bewirken das krasse Gegenteil und löschen sich gegenseitig aus.

Schon Goethe nutzte die Erkenntnisse der Farbenlehre

Schon Goethe beschäftigte sich intensiv mit  Farbenkreis und Farbenlehre und setzte die Erkenntnisse auch in seinem Weimarer Garten um. Welche Farben harmonieren miteinander, welche ergänzen sich perfekt und welche wollen so gar nicht nebeneinander stehen. Goethes Farbkreis thematisierte Farben auch in ihrer psychologischen Wirkung. Das war immerhin 1809.

Komplementärfarben sind das eine, Zufall das andere Prinzip.

Gärtner nutzen Goethes Wissen heute noch immer. Manchmal ist allerdings auch der Zufall im Spiel, so wie bei dieser Kombination: Kalifornischer Goldmohn ist ein Herumtreiber im Garten. Er sät sich gerne selber aus und dort wo sein Samen aufgeht, gedeiht er besser, als würde man ihn selbst an Ort und Stelle säen. So blüht er nun zur gleichen Zeit direkt neben einer Aster. Farblich gesehen sind sie ein perfektes Paar. Eben Komplimentärfarben im Blumenbeet.

Fiona Amann

Fiona Amann ist Texterin & Blumenfotografin und gärtnert leidenschaftlich gerne. Auf "Mein Blumenbild des Tages" bloggt sie über ihren Blumengarten, gibt Pflege- und Gartentipps und porträtiert besonders schöne Blumen - in Wort und Bild.
Der Blumenbote

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... bringt Ihnen in unregelmäßigen Abständen Blumenporträts in Wort & Bild, Blumenbilder und Gartentipps aus meinem Blumengarten.

Das hat geklappt. Vielen Dank.

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