Sie entdeckt man im Garten oft erst auf den zweiten Blick. Haben Sie die Schachbrettblume entdeckt, sind Sie mit Sicherheit entzückt. Auffallend auf den ersten Blick ist natürlich das Schachbrettmuster der Blüte. Sie gab der Frühlingsbote ihren Namen. Ihr zweiter Name erinnert an die Eier eines kleinen Singvogels: Kibitzei. Botanisch gesehen handelt es sich allerdings um Fritillaria meleagris und das beweist: Schachbrettblumen sind kleine Verwandte der Kaiserkronen. Hätten Sie das gewusst oder auch nur geahnt?

Schachbrettblumen sind in Deutschland stark gefährdet und deshalb besonders geschützt. In freier Natur wachsen sie auf Feuchtwiesen, in Auwäldern und Überschwemmungsgebieten von Flüssen. Und auch Gartenliebhaber setzen sie gerne in feuchtere Ecken des Gartens. Allerdings kommt die Schachbrettblume auch mit normalen Gartenböden bestens zurecht – sofern sie im Sommer nicht völlig austrocknen. Wenn sie sich wohl fühlt, vermehrt sie sich dank zahlreicher Brutzwiebeln und auch die Samenstände tragen vielfach zur Vermehrung bei.

Zur Schachblumen-Kollektion

Fiona Amann

Fiona Amann ist Texterin & Blumenfotografin und gärtnert leidenschaftlich gerne. Auf "Mein Blumenbild des Tages" bloggt sie über ihren Blumengarten, gibt Pflege- und Gartentipps und porträtiert besonders schöne Blumen - in Wort und Bild.

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