Einer angeheirateten Verwandten aus Florida habe ich dieses Gehölz zu verdanken. Die betagte Lady besuchte vor Jahren die Heimat ihrer Jugend und brachte ihrer Schwester aus dem entfernten Amerika einige Samenkörnchen in einem Umschlag mit. Mein Glück war, bei dieser Begegnung dabei gewesen zu sein. Es sei der Samen ihres Rosenbaums, erklärte Peggy und versicherte, der Baum wäre ganz einfach zu ziehen. Damit behielt sie auch recht. Denn schon drei, vier Jahre später blühten in meinem Garten tatsächlich einige Roseneibische, auch als Gartenhibiskus bekannt. Der Name „Rosenbaum“ war fast treffend gewählt. Roseneibsch ist ein heimisches Gehölz, das etwas ab Ende Juli in meinem Garten blüht.

Und falls Sie sich jetzt fragen, ob dieser Gartenhibsikus etwas mit Hibiskustee zu hat: ja, er hat. Die Blüten sind tatsächlich essbar und schmecken so lecker, wie ihr Tee.

Zur Hibiskus-Kollektion

Fiona Amann

Fiona Amann ist Texterin & Blumenfotografin und gärtnert leidenschaftlich gerne. Auf "Mein Blumenbild des Tages" bloggt sie über ihren Blumengarten, gibt Pflege- und Gartentipps und porträtiert besonders schöne Blumen - in Wort und Bild.

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