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Der Türkenbund ist eine heimische Lilie (Lilium martagon), die allerdings in freier Natur besonders geschützt ist und nicht gepflückt oder ausgegraben werden sollte.

Viel Aberglaube rund um den Türkenbund

Früher glaubte man, Kühe würden besonders schöne gelbe Butter geben, bekämen sie die Türkenbundzwiebeln zu fressen. Andere glaubten, die Türkenbundlilie würde gegen Hämorrhoiden helfen. Überhaupt galt dieses Zwiebelgewächs als Allheilmittel gegen alle Arten von Zipperleins. Diese Zeiten sind gottlob vorbei.


Heute setzt der Gärtner Türkenbund in den Garten und freut sich dann zwischen Juni und September über exotische Blütenpracht auf stattlichen Stielen. Am schönsten wirken sie vor dunklem Hintergrund, beispielsweise vor Hecken. Der Boden sollte eher sauer denn kalkhaltig sein und der Standort am besten halbschattig. Etwas schwierig ist es dagegen, passende Pflanzpartner zu finden. Denkbar wären Eisenhut oder ein kleines Refugium aus Immergrün aus dem sich der hohe Blütenstiel malerisch erhebt.

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2 comments

  1. 14.07.2008 at 10:25 Rolf Kaul

    auf den Kopf gestellt.

  2. 16.07.2008 at 19:10 Joerg Esser

    Sehr schöne Blüte, wunderbar eingefangen.
    Die Natur schafft immer die besten Farben.

Und was sagen Sie dazu?

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Das hat geklappt. Vielen Dank.