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Nach der Farbenlehre sind Komplementärfarben Farben, die mit einander vermischt einen neutralen Grauton ergeben. Das alleine macht jedoch ihre besondere Wirkung nicht aus: Komplementärfarben erhöhen sich gegenseitig in ihrer Wahrnehmung oder bewirken das krasse Gegenteil und löschen sich gegenseitig aus.

Schon Goethe nutzte die Erkenntnisse der Farbenlehre

Schon Goethe beschäftigte sich intensiv mit  Farbenkreis und Farbenlehre und setzte die Erkenntnisse auch in seinem Weimarer Garten um. Welche Farben harmonieren miteinander, welche ergänzen sich perfekt und welche wollen so gar nicht nebeneinander stehen. Goethes Farbkreis thematisierte Farben auch in ihrer psychologischen Wirkung. Das war immerhin 1809.


Komplementärfarben sind das eine, Zufall das andere Prinzip.

Gärtner nutzen Goethes Wissen heute noch immer. Manchmal ist allerdings auch der Zufall im Spiel, so wie bei dieser Kombination: Kalifornischer Goldmohn ist ein Herumtreiber im Garten. Er sät sich gerne selber aus und dort wo sein Samen aufgeht, gedeiht er besser, als würde man ihn selbst an Ort und Stelle säen. So blüht er nun zur gleichen Zeit direkt neben einer Aster. Farblich gesehen sind sie ein perfektes Paar. Eben Komplimentärfarben im Blumenbeet.


1 comment

  1. 17.06.2009 at 08:43 Rolf

    Wieder ein Bild für die Sinne, komplementär in den Farben und unglaublich schön!

Und was sagen Sie dazu?

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Das hat geklappt. Vielen Dank.