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Wie die Federn eines Indianerschmucks recken sich die Blütenblätter dieser Iris dem Himmel entgegen. Himmelblau und Weiß und ein kleiner Klacks Gelb auf der unteren Lippe gehört auch noch dazu.

Iris ist die Göttin des Lichts

Irisse im Garten haben schon viele Maler inspiriert. Allen voran Vincent Van Gogh, dessen Gemälde „Iris im Garten“ von 1889 weltberühmt ist. Ein Jahr zuvor malte er bereits „Blick auf Arles mit Iris im Vordergrund“. 1890 holte Van Gogh sich violette Irisse aus dem Garten ins Atelier und malte sie als Strauß in einem hellen Krug. Auch dieses Gemälde ist längst berühmt.


Van Goghs Gemälde „Iris im Garten“ dient inzwischen als Vorlage für allerlei Accessoires. Die violetten Sommerblumen prangen auf Schirmen, Vasen, Tabletts und Kissen und werden überall – fast schon für kleines Geld – verkauft. Kunst ist schließlich für alle da. Nur schade, dass der Künstler selbst von alledem überhaupt nichts mehr hat. Die Welt der Kunst ist einfach ungerecht.

Jeder Gärtner malt sein eigenes Kunstwerk

Auch Gärtner sind Künstler. Sie malen nicht mit Farben, sondern mit Pflanzen und die Erde der Blumenbeete ist ihre Leinwand. Nicht dass dieses These von mir stammen würde. Oh nein, zu viel der Ehre. Ich verweise auf viktorianische Gärten mit Teppichen aus bunten Blüten und abwechslungsreichen Strukturen.

Weitere Blumenbilder mit Iris


2 comments

  1. 01.11.2010 at 09:51 Fiona

    Danke Rolf, du hast Recht. Ob Federgleich oder Federleicht: Die Blüte regt die Fantansie des Betrachters an. Könnte auch „Bayerischer Himmel mit Federwolken“ heißen.

  2. 01.11.2010 at 09:28 Rolf

    Eine wunderschöne Blüte und der Titel könnte auch „Federleicht“ lauten.
    Liebe Grüße
    Rolf

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