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Im Frühling ist der hohe Zeit der Akeleien. In allen Farben tauchen sie überall im Garten auf. Die wilden Blauen sind besonders erfindungsreich, neue Plätze zum Wachsen und Gedeihen zu finden. Vergraben sich gerne mal in der Hecke, dort wo man sie nie wieder raus bekommt.

Die rosa Akelei thront dagegen seit Jahr und Tag auf der obersten Mauerkrone und lässt sich den Wind um ihre hübsche Glockenblüten wehen und empfängt Hummeln und Bienen am laufenden Band.


Rosa Akelei setzt feine Akzente, ist aber gefährdet.

Wer Akeleien im Garten hat, kennt das leidige Spiel: Die Wilden setzen sich immer und überall durch und verbreiten ihre Gene oft mehr, als man es will. Dagegen hilft nur rigoroses Abschneiden der verblühten Fruchtstände bevor sie sich öffnen und ihre Samen verteilen. Wer also den Platz für eine besonders hübsche Akelei sichern will, muss schneiden, schneiden, schneiden. Und vielleicht auch mal die eine oder andere wilde Akelei aus dem Garten entfernen. Das ist allerdings kein leichtes Spiel. Denn Akeleien haben tiefe Pfahlwurzeln und säen sich gerne an Stellen aus, wo Spaten und sogar Wurzelstecher Probleme haben, hinzukommen. In Ritzen, zwischen den Wurzeln von Gehölzen oder gar Rosen, am liebsten ganz nah beim Wurzelhals der Rosen, so dass man sich zwischen Unversehrtheit der Rose und dem Entfernen der Akelei entscheiden muss. Oft genug, wenn nicht sogar meistens, siegt dann die wilde Akelei. Oder wie halten Sie das mit der vermeintlich Elfengleichen?

Weitere Blumenbilder mit Akelei


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