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Man sieht sie an Waldrändern, Böschungen und selbst entlang von Autobahnen, tummeln sich im Mai unzählige Lupinen. Doch was beim Vorbeifahren nicht zu sehen ist, entdecken wir erst im Blüten-Makro: Winzige Blüten sitzen wie orientalische Pantöffelchen rund um die Mitte, bereit für zahlende Insekten sich zu öffnen. Aber immer nur ein bisschen.

Lupinen sind willige Bodenverbesserer – bis in die Pantoffelspitzen

Es gibt viele gute Gründe, Lupinen anzubauen. Egal ob an der Autobahn, im Feld oder auch im Garten. Sie helfen mit ihren langen Pfahlwurzeln, Hänge zu bewurzeln und kommen dabei komplett ohne fremde Hilfe und große Pflege aus. Einfach säen und gut.


Die Lupine wird auch gerne als Gründüngung gesät. Die Hülsenfrüchte sammeln in Wurzelknöllchen den Stickstoff aus der Luft. Damit leisten sie einen wertvollen Beitrag zur Reinigung der Luft – und das nicht nur an der Autobahn – sondern verbessern auch jeden Boden. Es kommt sogar noch besser. Das Stickstofflager der Lupinen geben sie später, und zwar just in time, an hungernde Pflanzen ab, die über ihre Wurzeln entsprechende Signale senden. Erst jetzt haben Forscher herausgefunden, wie das genau funktioniert: Nämlich mit wandernden Bodenstoffen. Pflanzen sind wesentlich trickreicher und vor allem unter einander viel kommunikativer als bislang gedacht.

Meterlange Pfahlwurzel der Lupinen brechen sogar verdichteten Boden auf

Nachdem Sie das jetzt wissen, fällt es Ihnen gewiss viel leichter, schwierige Ecken im Garten einfach mal mit Lupinen zu bepflanzen. Es genügen ja schon zwei, drei Exemplare, um so einen Platz deutlich aufzuwerten. Neben Stickstoff zu liefern, lockern die Lupinen gleich auch mal den Boden metertief auf, dank ihrer mächtigen Pfahlwurzel. Wer also irgendwo verdichteten Boden hat und deswegen kümmernde Pflanzen und/oder wuchernden kriechenden Hahnenfuß: Lassen Sie einfach mal Lupinen ran. Die schaffen das.

Weitere Blumenbilder mit Lupinen


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Das hat geklappt. Vielen Dank.