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Aus der richtigen Perspektive sehen selbst winzige pinke Grasnelken im Frühlingsgarten wie Bäumchen aus.

Grasnelken sind hübsche und genügsame Polsterpflanzen

Der richtige Platz für Grasnelken ist der Steingarten, eine Mauerkrone aus Betonpflansteinen, neben einer Gartentreppe oder entlang des Gartenweges, Hauptsache der Boden ist gut drainiert und leicht sandig. Ist das gegeben, braucht die Grasnelke nur noch viel Sonne und sie wächst und blüht in mehreren Schüben den ganzen Sommer über.


Ohne ihre Blüten sieht die Grasnelke aus wie ein Stück Grassode. Doch so blütenlos liegt die Grassode selten da. Immer wieder recken sich Blüten wie blattlose Bäume der Sonne entgegen und setzen damit dem Gras ihr pinkes hübsches i-Tüpfelchen auf.

Die entzückende Polsterstaude ist genügsam, hübsch und gelingt auch bei Gartenneulingen, solange er die einzig notwendige Pflegemaßnahme beherzt, und verblühte Stängel alsbald unten abschneidet. Fertig.

So vermehren Sie Grasnelken für den Eigenbedarf im Hausgarten

Das Teilen der Staude ist leider nicht ganz so einfach. Das Vorhaben scheitert schnell, wenn die einzelnen Teilstücke nur schlecht bewurzelt sind. Besser gelingen dagegen Kopfstecklinge, die man in kleine Töpfchen mit sandigem Substrat setzt und den Boden feucht hält. An einem warmen Platz mit gespannter Luft (hohe Luftfeuchtigkeit) dauert das Bewurzeln etwa vier bis sechs Wochen. Beste Zeit dafür ist der Frühsommer bis spätestens Mitte Juni.

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