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Purpurträger, das sind nicht etwa katholische Kardinäle, sondern besonders hübsche Tulpen. Ihre Farbe leuchtet in der Sonne und je tiefer sie steht, desto tiefer erscheint auch das Purpur ihrer Blüte.

Rein physikalisch gesehen gibt es keine Spektralfarbe Purpur. Jenseits von Blau ist Violett, das zum Ultraviolett anschließt. Aber was wussten Menschen der Antike oder des Mittelalters schon von Farblehre und Physik. Was sie jedoch schon kannten, waren Purpurschnecken. Noch immer liefern sie den teuersten Farbstoff der Welt. Die „Schweinerei“ beim Färbeprozess mag ich mir jetzt nicht vorstellen. Fest steht jedoch: Je nach Herkunft, Schneckenart, Alter und Geschlecht der Schnecken sowie der Art und der Dauer des Färbens wurden Stoffe damit altrosa, blau, violett, fast schwarz – oder grün.


Früher war Purpur nur Königen und katholischen Würdenträgern vorbehalten. Die Zeiten haben sich zwar gottlob geändert, aber noch immer steht Purpur für nobel und würdevoll. Andererseits assoziieren wir mit Purpur (und Violett) auch Kreativität, Emanzipation, Geheimnis, Spiritualität und Buße.


Und was sagen Sie dazu?

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Das hat geklappt. Vielen Dank.