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Himmelsröschen sind himmlisch zarte Sommerblumen

Himmelsröschen sind weder Rosen, noch wachsen sie in den Himmel. Dafür sind sie so zart und leicht, dass man Angst hat, der nächste Luftzug trägt sie hinfort. Sie brauchen einen sonnigen, am besten windgeschützten Standort, vertragen keine Staunässe und wollen erst wieder gegossen werden, wenn der Boden richtig trocken ist. Dann allerdings zeigen sie ihren Durst auch deutlich an. Himmelsröschen (Silene coeli-rosa) gehören zu den Leimkräutern (Silene) innerhalb der Familie der Nelkengewächse (Caryophyllaceae).

Bitte säen, nicht pflanzen.

Mit der Anzucht von neuen Sommerblumen ist das so eine Sache. Hat man Glück, laufen mehr Sämlinge auf, als Platz dafür im Garten ist. Hat man Pech, wartet man vergebens auf die Blütenpracht. Glück und Pech liegen leider sehr dicht beieinander. So kommt es, dass scheinbar alle Himmelsröschen in der großen Pflanzschale gekommen sind. Sie bevorzugen die Direktsaat und können nicht versetzt werden. Zu dicht stehende Sämlinge müssen einzeln heraus gezogen werden und das sollte man auch unbedingt rechtzeitig tun auch wenn diese anfangs so winzig und zart aussehen, dass man sich kaum traut, sie aus der Erde zu zupfen.


Das Grün wächst dünn wie Gras, sparrig noch dazu. Ich war schon drauf und dran aufzugeben und etwas Neues in den Kübel zu pflanzen, als im Juli endlich die erste zarte rosa Blüte erschien. Dann ging alles Schlag auf Schlag. Jeden Morgen öffneten sich neue Blüten in rosa, pinken und violetten Tönen. Was für ein hübscher Anblick auf der geschützten kleinen Morgenterrasse.

Vorgestern war mit einem Schlag alles vorbei. Ein Unwetter mit Platzregen und heftigen Windböen walzte alle Himmelsröschen platt. Ich habe sie eine handbreit über der Erde abgeschnitten und gebe ihnen noch eine letzte Chance durchzutreiben. Vielleicht klappt es ja. So oder so: Ich werde berichten.

Wenn Sie wollen, wachsen Himmelsröschen jetzt auch bei Ihnen an der Wand.


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Das hat geklappt. Vielen Dank.

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