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Über Wunderblumen nur Gutes! Aber auch Wundersames. Da beschreibe ich lang und ausführlich im Schwesterblog, wie Sie die „Schöne der Nacht“ bzw. Mirabilis jalapa säen, pflegen und erfolgreich überwintern und dann passiert das Unglaubliche.

Diese Überlebensstrategie sichert Wunderblumen Nachwuchs ohne Ende

Wunderblumen sind hierzulande nicht winterhart. Die Pflanzen blühen allerdings den ganzen Sommer über überreich und hinterlassen dabei Hunderte dicke, harte, schwarze Samen. Sammeln Sie einfach im Herbst ein paar Samen ein und säen Sie diese im kommenden Frühling wieder aus. Das gelingt mit dieser Anleitung ja ganz schnell und einfach. Oder Sie graben im Spätherbst die Knollen der Wunderblumen aus dem Boden und überwintern sie wie Dahlienknollen im Keller. Auch das klappt sehr einfach, wobei ich nicht feststellen konnte, dass aus Knollen gewachsene Wunderblumen schneller blühen, als aus Samen vorgezogene.

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Wunderblumen sind nicht winterhart, sorgen aber für sich und ihren Nachwuchs selbst am besten vor.

Die „Schöne der Nacht“ sorgt aber auch ohne Hilfe der Gärtnerin für reichlich Nachwuchs im Blumenbeet. Wie gut diese Überlebensstrategie funktioniert, hätte ich allerdings nie erwartet. Doch der Reihe nach:

Eigentlich war die Wunderblume dieses Jahr überhaupt nicht auf meinem Gartenplan. Ich ziehe lieber jedes Jahr ein paar neue Sommerblumen vor, schon um frische Motive für neue Blumenbilder wachsen zu lassen. Und dann tauchen plötzlich und unerwartet ab Mai überall Sämlinge der Wunderblume auf. Überall in den Blumenbeeten entdecke ich ihre markanten Blätter und wundere mich. Von wegen nicht winterhart. Ihre dicken, harten Samen haben den harten letzten Winter in Franken sehr wohl überlebt. Und wie schnell nun die Wunderblumen wachsen. Sie werden schneller groß als letztes Jahr die Sämlinge auf der Fensterbank. Ein wirkliches Wunder ist Letzteres allerdings nicht, denn wo Blumen von selbst aufgehen, gefällt es ihnen einfach besonders gut.

Junge Wunderblumen lassen sich gut verpflanzen

Nicht jeder Sämling darf bleiben, wo er ist. Dazu ist der Garten einfach zu klein. Aber da, wo sich im Juni plötzlich Lücken in den Blumenbeeten auftun, da ist auch Platz für eine oder andere Wunderblume. Zum Glück lassen sich die Jungpflanzen erstaunlich leicht verpflanzen. Einen Tag lang jammern sie und lassen ihre Blätter hängen, aber dann erholen sie sich rasch. Trotz Hitze. Hauptsache sie bekommen reichlich Wasser und stehen in nahrhafter Erde. Wenn nicht, dann zeigt „Die Schöne der Nacht“ Durst und Hunger sehr deutlich an. Sie müssen nur genau hinschauen, dann verstehen auch Sie ihre Ansprüche (und Wünsche) auf den ersten Blick. Blumen zu verstehen, ist so schwer ja nicht. Selbst die Überlebensstrategie einer wundersamen Wunderblumen lässt sich am Ende gut durchschauen.

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Das hat geklappt. Vielen Dank.

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