Er bringt den Tod und kann Leben retten. Zwei Seiten einer schönen Medaille und einer zweijährigen Pflanze, die schon auch schierer Größe nicht zu übersehen ist. Weder im Garten, noch am Waldrand, wo der Fingerhut von Natur aus gerne wächst.

Während des letzten Weltkrieges schickten Lehrer ganze Klassen ins Grüne um Kräuter und Heilpflanzen zu sammeln. Die Kinder lernten zunächst die Pflanzen kennen und anschließend wurden sie raus in Wiesen und Wälder geschickt. Das Gesammelte wurde schließlich zum Apotheker gebracht, der daraus Medizin, besser gesagt allerlei Drogen rührte und zusammenbraute. Digitalis für Herzkranke, Mädisüß für Kopfschmerzgeplagte, Spitzwegerich zur Wundheilung und für Atemwegserkrankungen. Ebenso wie Thymian, Ringelblumen und viele andere Pflanzen. Damals wuchsen auf den meisten Wiesen tatsächlich noch alle Heilkräuter, die zum Überleben wichtig waren.

Ob sich daran eines Tages noch jemand erinnert, wenn Pharmakonzerne nur noch überteuerte Medikamente verkaufen und Genervte dem Preismonopal entrinnen möchte.

Zur Fingerhutbilder-Kollektion

Zum Schluss noch ein Buchtipp, für alle, die sich näher mit dem Thema Giftpflanzen beschäftigen möchten:

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Kappen voll Gift |

Fiona Amann

Fiona Amann ist Texterin & Blumenfotografin und gärtnert leidenschaftlich gerne. Auf "Mein Blumenbild des Tages" bloggt sie über ihren Blumengarten, gibt Pflege- und Gartentipps und porträtiert besonders schöne Blumen - in Wort und Bild.

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