Die Netz-Iris, auch Zwerg-Iris, Netzblatt-Schwertlilie oder bot. Iris reticulata genannt, ist immer wieder für eine Überraschung gut. Sie ist ein Zwiebelgewächs, das im ausklingenden Winter ihr Kommen erst im letzten Moment verrät. Plötzlich steht sie da und blüht gar wunderbar. Ein Erlebnis, das Sie doch sicher nicht verpassen möchten? Sorgen Sie im Herbst vor und die freudige Überraschung ist im kommenden Februar ganz bei Ihnen.

Die Netz-Iris liebt den Überraschungs-Effekt

So klein die Netz-Iris auch ist: Die Frühlingsbotin ist unglaublich zäh und stemmt sich erfolgreich gegen eisigen Wind. Sogar Schneegestöber kann ihrer fragilen Schönheit nichts anhaben. Was für ein Glück. So tummeln sich schon Ende Februar / Anfang März ausgesprochen hübsche Fotomodelle in meinem Garten und zwingen mich vor sie auf die Knie.

Wann und wohin im Garten setzen?

Das Glück mit der kleinen Iris ist leider nur von kurzer Dauer. Doch das sollte Sie nicht davon abhalten, im Herbst reichlich Blumenzwiebeln zu setzen. Die Zwiebeln gehören dabei unbedingt in die erste Reihe, also an den Rand der Beete oder entlang der Gartenwege. Weiter hinten könnten sie vielleicht schnell untergehen – und das wäre doch wirklich sehr schade.

Blaue Netziris | Video

Netz-Iris pflegen nach der Blüte?

Nach gut einer Woche ist, je nach Witterung, die Blüte der kleinen Frühlingsboten leider schon vorbei. Doch während dann die Blüten rasch verwelken, wachsen die grünen,  lanzettförmigen Blätter munter weiter. Sie sind zum Schluss gut und gerne 30 -40 cm lang. Sie stören nicht weiter im Blumenbeet. Lassen Sie die Blätter einfach in Ruhe. Sie stärken die Blumenzwiebeln, welken im Laufe des Sommers von ganz alleine und fallen anschließend ab. Gönnen Sie der Blumenzwiebel diese Zeit des Krafttankens. Als Dank blühen Ihre Zwerg-Irisse im nächsten Jahr schöner und blütenreicher als je zuvor.

Im Schwesterblog “Wo Blumenbilder wachsen” erfahren Sie mehr über die hübsche kleine Netz-Iris: Pflege, Setzen, Vermehren und Besonderheiten 

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