Die Englische Rose Eglantyne ist schon eine bemerkenswerte Rose. Ihre Blüte schimmern wie altes Meisner Porzellan: Unendlich zart und in einer Form, die an historische Rosen erinnert. Dazu ihr herrlicher Duft. Mit Rose Eglantyne hat der bekannte englische Rosenzüchter David Austin eine Rose für Romantiker und Nostalgiker geschaffen und viel Platz braucht die Schöne auch nicht. Einen Meter wird sie hoch und leider nicht ganz so breit.

Welcher Standort ist für die Englische Rose Eglantyne richtig?

Wie viele Englische Rosen so bevorzugt auch Rose Eglantyne einen Standort, der ihr knallheiße Mittagssonne erspart. Es ist schlicht ein Irrtum, dass alle Rosen Sonnenkinder sind. Auf die Dosis kommt es an! Milde Morgensonne und Nachmittagssonne lieben dagegen alle Englischen Rosen, auch Eglantyne, sehr. Mindestens 4 Stunden am Tag soll im Sommer die Sonne für sie scheinen, dann klappt es auch mit den weniger anspruchsvollen Diven.

Welche Rosenbegleiter stehen Eglantyne gut?

Keine Rose steht gerne alleine im Beet. Das gilt erst recht für Eglantyne. Sie gehört eher zu den schwach wüchsigen Beetrosen, die besser in Dreier-Gruppen aussehen. Das heißt drei derselben Rosen mit nur wenig Abstand dazwischen gepflanzt. Die Gruppe bildet dann innerhalb von etwa drei Jahren einen hübsch geformten Rosenbusch, der in Begleitung von Storchschnabel oder niedrigem Staudenlein noch viel hübscher aussieht. Wenn Sie Platz haben, pflanzen Sie mit etwas Abstand (50 cm) zur Rose den flächig und breit wachsenden Storchschnabel Rozanne und lassen Sie sich von dem entzückendem Farbenspiel zwischen Blau und Rosa überraschen.

Wie wird die Englische Rose Eglantyne am besten geschnitten?

Eglantyne bleibt kompakt, wenn sie richtig geschnitten wird. Ich schneide sie im Frühling zur Blüte der Forsythien wie andere Beetrosen auch, stark zurück. Mehr als 20 cm bleiben vom Rosenstock nicht stehen. Warum? Weil ein starker Rückschnitt einen starken und gesunden Austrieb forciert. Schwächelnde, alte und kranke Zweige rauben jeder Rose nur Kraft. Diese investiert eine Rose aber besser in junge, vitale Triebe. Hört sich vielleicht brutal an, tut aber den meisten Beet- und Edelrosen sichtlich gut. Probieren Sie es gerne aus und berichten Sie von dem Ergebnis. Ich bin gespannt.

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Fiona Amann

Fiona Amann ist Texterin & Blumenfotografin und gärtnert leidenschaftlich gerne. Auf "Mein Blumenbild des Tages" bloggt sie über ihren Blumengarten, gibt Pflege- und Gartentipps und porträtiert besonders schöne Blumen - in Wort und Bild.

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